Das nächste Heimspiel unserer Zweiten stand an. Am Sonntag war die SG aus Weißig zu Gast.

Trainer Müller-Pachel konnte aus dem Vollen schöpfen. Die Bank war mit 5 Ersatzspielern üppig besetzt.

Neu in der Startelf waren Brika im Sturm und Bürger im Tor. Auch Kapitän Dombrowski war nach Urlaub wieder dabei.
Diesmal von Beginn an wach gab es innerhalb der ersten 5 Minuten gleich zwei gute Chancen für Possendorf. Nach knapp 10min gab es die nächste Großchance. Ein langer Ball schien bereits verloren zu sein, aber Brika versuchte ihn zu erlaufen, es kam zum Pressschlag mit dem herauseilenden Torwart. Der Pressschlag landete bei Händel, der das leere Tor vor sich hatte, doch sich im letzten Moment von einem Verteidiger den Ball vom Fuß spitzeln ließ.
Weißig kam nur zu einer Halbchance. Nach 25min belohnte sich die Zweite für Ihre Offensivbemühungen. Brika wird links lang geschickt und legt in den Rücken der Abwehr auf Müller-Pachel. Dieser musste nur noch vollenden. Nach dem Tor verflachte das Spiel bei stärker werdenden Nieselregen. 5min vor der Pause hatte Weißig die erste große Chance, doch einer hatte immer ein Bein dazwischen bis der Ball dann im Toraus war. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte plätscherte vor sich hin.
Nun kam auch Hoffmeister ins Geschehen, er betrat das Sportgelände. Erst nach 10min kam Possendorf nach guten Zusammenspiel über Händel wieder zu einem nennenswerten Abschluss. Die nächste Chance für Possendorf folgte in der 60. Minute. Leumer dribbelte von hinten durch die Mitte, sah den mitlaufenden, besser positionierten Mitspieler. Doch der Ball berührte nur das Aluminium.
Possendorf wechselte nun das erste Mal, für Brika kam Herrla.
Die Zweite versäumt es, das zweite Tor nach zu legen und das wird selbst in dieser Klasse bestraft. In der 70. Min kommt Weißig zum Ausgleich, nachdem Possendorf den Ball hinten nicht raus bekam und der Gegner an dieser Stelle im Kopf schneller schaltete.
Die Verunsicherung war Possendorf nun anzumerken. Weißig hat eine Minute später gleich die nächste riesen Chance. Beim Gegentor weitestgehend chancenlos, konnte sich Bürger das erste Mal richtig auszeichnen.
Weißig war nun am Drücker, eine Doppelchance vereitelt Bürger überragend. Possendorf reagierte auf den Gegentreffer, brachte Lerche für den heute glücklosen Händel.
Possendorf kam nun wieder zu einer Chance, der Ball ging knapp am Pfosten, nach gutem Zusammenspiel über die linke Seite, vorbei. Das Glück ist diesmal mit dem Tüchtigem:
Einen Freistoß in der 80. Minute von der Mittellinie spielte Schilder kurz auf Jentsch, dieser ließ prallen und Schilder sah Müller-Pachel diagonal links am Strafraum stehen, welcher den Ball ins rechte lange Eck unhaltbar für den Torwart veredelte.
Weißig ging nun ins Risiko und Possendorf bekam Platz zum Kontern. In der 90. Minute war Possendorf dann eiskalt vorm Tor. Müller-Pachel schickte von der eigenen 16, den wieder eingewechselten Brika auf die Reise. Dieser vollendete zum 3:1 Endstand.

Insgesamt ist es ein verdienter Sieg, der auch weitestgehend ungefährdet war.

Aufstellung: L. Bürger - Jentsch, Semmisch, Brauer - Leumer - E. Schilder, Dombrowski, Jähnig, Brika (Herrla) - Müller-Pachel, Händel (Lerchl)

R.N./S.H., 24.09.18


Glashütte - Possendorf 2. 6:1

Am Wochenende ging es für die Zweite Mannschaft zum Saisonauftakt dieser Saison zum Gastgeber aus Glashütte. In der Vorwoche noch mit einer komplett vollen Bank ging es diese Woche nur mit 2 Reservespieler ins Spiel.

Mit dem Willen die positiven Ansätze aus dem Spiel in der Vorwoche weiter umzusetzen, gingen wir ins Spiel. Aber anscheinend haben wir unsere Köpfe in der Kabine gelassen, denn bereits in der 3. Spielminute lag der erste Ball in unseren Tor und wir lagen 1:0 zurück. 2 Minuten später bereits das 2:0 und so schauten wir dumm aus der Wäsche. Das haben wir uns so am Anfang nicht ausgemalt. Aber wir ließen uns nicht direkt abschlachten, denn bereits in der 8. Minute kamen wir zu unserem Anschlusstreffer durch F. Heyne und so gingen wir glücklich mit nur 2:1 in die Pause. Warum glücklich? Weil der Gastgeber hatte bei weitem genug Chancen uns die Lichter bereits in der ersten Halbzeit auszuknipsen. So bekamen die Spieler in der Pause ordentlich Feuer untern Hintern, denn wir haben uns in der ersten Halbzeit weit unter unserem Wert verkauft.

So begann die 2. Halbzeit recht, gut wir hatten in den ersten paar Minuten die Kontrolle und den Ballbesitz. Was danach passiert ist, ist allerdings alles andere als verständlich, denn in der 62 Minute sah der Gastgeber aufgrund eines Ellebogenschlag gegen F. Jentsch direkt die Rote Karte und musste ab sofort mit einem Mann weniger spielen. In unserer stärksten Phase hätte uns das entgegen kommen müssen, aber weit gefehlt, denn die Gastgeber waren einer weniger und begannen uns hinten rein zu drücken. So gaben wir das Spiel aus der Hand, hatte keine wirklichen Aktionen mehr im Spiel und verloren am Ende doch mehr als verdient mit 6:1.

Diese Passivität, die wir da an den Tag gelegt haben heißt es in den nächsten Spielen abzulegen, ansonsten könnten uns wohl noch so einige Partien mit diesem Spielverlauf erwarten. Um das zu entgehen sollte man sich sowohl im Training als auch im Spiel ordentlich strecken.

Aufstellung: R. Leonhardt - E. Brauer, Müller-Pachel, Jentsch - Jäpelt, Dombrowski - E. Schilder, Lastro (80. Min M. Leonhardt), Jähnig, Händel - Heyne (60. Min Leumer)

T.J./S.H., 31.08.18


Kreispokal: Possendorf 2. - Chemie Dohna 1:7

Zum ersten Pflichtspiel in der Saison 2018/19, empfing die Zweite in der ersten Runde des Kreispokals den SV Chemie Dohna. Die Gäste reisten, als Kreisoberligist, mit der leichten Favoritenrolle an, aber was das bedeutet haben wir ja am Tag zuvor gesehen, denn wie heißt es so schön "Im Pokal ist alles möglich". Dem bewusst vielleicht doch die kleine Überraschung zu schaffen ging die Zweite an das Spiel heran. Zusätzlich mit einer gut gefüllten Ersatzbank, die sich manch erste Mannschaft wünschen würde, konnte man, mit dem Wissen im Notfall noch etwas frische Kräfte einwechseln zu können ins Spiel starten.

Die erste Halbzeit startete mit Anstoß für die Zweite. Schon in den ersten Spielminuten war zu erkennen, dass die Zweite das Spiel ruhig von hinten aufbauen wollte, aber wirklich Torgefahr kam dadurch nicht ins Spiel. Die ersten Torszenen hatten die Gäste aus Dohna, diese führten aber nicht zum Torerfolg. Auch die Gastgeber tauchten das ein oder andere Mal gefährlich vorm Tor der Gäste auf, oft aber nur dann, wenn die Zweite das Spiel schnell gemacht hat und über die Außen versuchte zum Torerfolg zu kommen. So hatte R. Nickl in der ersten Halbzeit wohl die größte Möglichkeit, als er von außen in die Mitte zog und von Höhe des Elfmeterpunktes abzog, allerdings mit mäßig guten Erfolg. In der 37. Spielminute holte sich dann E. Brauer die erste und einzige Gelbe Karte, nach einem eher unglücklich geführten Zweikampf, ab. Der daraus folgende Freistoß brachte keine große Torgefahr. Dann kam die zweite Minute der Nachspielzeit und es schien so als wären einige schon in der Halbzeit, denn nach einem Angriff bekamen die Zweite den Ball nicht aus der Gefahrenzone und es kam es wie es kommen musste, der etwas unglücklich Rückstand kurz vor Ende der ersten Hälfte. So ging die Mannschaft mit 0:1 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann und man hatte etwas das Gefühl, dass einige ihren Kopf noch in der Kabine gelassen haben. Denn bereits in der 50. Spielminute schoss Dohna das 0:2. Dohna wurde dominanter und die Pässe der Zweiten wurden ungenauer, so war es nur eine Frage der Zeit, wann die Kugel erneut hinten in der Kiste von R. Leonhardt einschlug. Trotz guten Paraden musste unser Keeper in der 66. und 76. Minute, sich zweimal geschlagen geben. In der 80. Spielminute dann wohl die Szene des Spiels. Sven Müller-Pachel verließ seine Position machte einige Meter nach vorne, wurde gefoult echauffierte sich, denn er war sich sicher, dass der Schiri den Vorteil hätte geben müssen und nicht sofort hätte abpfeifen hätte müssen, denn er hätte den Schuss "in den Winkel gesetzt", allerdings ist der Schreiberling hier sich sehr sicher, dass er ihn definitiv übers Fangnetzt geschossen hätte. Der Schiri meinte dann wohl zu "Moze", er solle doch einfach jetzt den Freistoß reinmachen, dann haben beide was davon. Gemacht, getan “Moze“ verkürzte zum 1:4. Das half leider nichts mehr, denn die Luft war raus, einige Spieler konnten nicht mehr und alle Einwechselungen waren getätigt. So fielen dann noch in der 80, 82, und 85 Minute 3 relativ unnötige Tore, denn das Endergebnis von 1:7 widerspiegelt nicht unbedingt die gezeigte Leistung.

Aber schon nächste Woche zum ersten Punktspiel, heißt es dann zeigen das man es besser kann. Denn auf dem was die Zweite am Sonntag gezeigt hat, lässt sich definitiv aufbauen.

Aufstellung: R. Leonhardt - Brauer (46. Min Herrla), Müller-Pachel, Semmisch - Leumer - E. Schilder, Dombrowski (C), Nickl - Jähnig (67. Min Lastro) - Händel, Heyne (57. Min Büttig)

T.J./S.H.

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