Sparkassenkreisliga A-J Possendorf / Kreischa  gegen Dorfhain  3:4

...der Entertainer war der Schiri!

Nicht dass wir uns falsch verstehen, an der Niederlage waren wir selbst schuld. Nicht der Wind, nicht der Ball und auch nicht der Referee, Werner Haufe, ein Urgestein der Schiedsrichterzunft, konnte verantwortlich gemacht werden. Wir kannten ihn von den Hallenturnieren in Pirna. Er gab die Spielerpässe erst heraus wenn die Kabinen keimfrei waren. Heute unterhielt er die Spieler, Trainer und die wenigen Zuschauer köstlich.

Unsere Spieler fanden es natürlich Not amused. Im Vorfeld büßten wir unsere Abwehrbank, Tilman Brauer, mit einem Mittelhandbruch im Training ein. Er konnte nie ersetzt werden. Marcel Beger, in Topform musste in der Kreischaer Männer spielen. Jona Petereit, welcher früher immer für Überraschungen sorgte, war gar nicht im Kader. So gestaltete sich die Aufstellung etwas lotterieähnlich. Zumindest merkte Frank Ebert zur Halbzeit, hier muss etwas geändert werden.

Der Anfang war eigentlich ganz passabel. Nach 10 Minuten schlug Max Jähnig einen genialen Pass in den Raum auf Paul Janicke und dieser lässt sich so etwas nicht entgehen. Leider glichen die Dorfhainer fünf Minuten später aus. So ging es in die Pause. Wechsel bei uns. Für Nico und Kevin kamen Fabrice und Justin.

Die Gäste störte dies wenig und so gingen sie drei Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. Die Abwehr, speziell die Innenverteidigung war ohne Tilman ein Torso. Kaum ein Kopfballduell wurde gewonnen und die Zweikämpfe fanden oftmals gar nicht statt. Im Mittelfeld herrschte Hektik, einfache Kurzpässe kamen nicht an und selten wurde ein ordentlicher Spielzug entdeckt.

In der 56. Minute kam wiederum Paul zum Ausgleichstreffer nach einer sehr guten und schnellen Kombination. Besonders Kapitän, Oliver Lautsch, wollte seine schwache Leistung von Dipps vergessen machen. Er kurbelte nun unermüdlich von hinten die Partie an. Technisch sicher, dribbelte und passte er, als Bester unserer Truppe, in die freien Räume und zeigte wie wertvoll er für uns ist. Leider kamen dann mit dem dritten und vierten Treffer die Ko-Schläge gegen uns. Mit einer feinen Einzelleistung durch O. Lautsch, kamen wir noch einmal  heran. Mit einer Eckballserie, welche nichts brachte, hatten wir die Chance auf den Ausgleich vergeben. Die Dorfhainer gewannen nicht unverdient und revanchierten sich für ihre Heimniederlage vom Hinspiel. Werner Haufe pfiff das Spiel ab, machte seine Angaben am Computer, welche der Kollege aus Dorfhain umsetzte, strich seine Spesen ein und entschwand in den Sonntag. Unsere Spieler liefen, wie Trainer Ebert, etwas fußkrank zur Kabine und so können wir nur hoffen, dass es wieder besser wird. Besser mit allen Stammspielern, besser mit der idealen Aufstellung und besser mit der Einstellung der gesamten Mannschaft zu den Dingen die uns ja eigentlich alles bedeuten. Oder?

Für den Schreiberling war es ein schwarzes Wochenende. Alle Mannschaften welche ihm nahestehen haben verloren. Über Dynamo, Aue, die A-Jugend unseres Vereins und auch noch der BVB, alle kamen nicht zum Sieg. Das ist natürlich Privatsache und dient der Frustbewältigung.

Jungs, mit der Leistung können wir die restlichen Punktspiele und vor allem das Pokalhalbfinale nicht angehen. Wir können mehr, aber das muss wöchentlich auf dem Platz abgerufen werden.

Dafür bietet sich am Sonntag 10.00 Uhr in Braunsdorf Gelegenheit!!!

Horst Heymann, 15.04.2018 


Kreisliga A- Jugend Dipps/ Rabenau/Seifersdorf : Possendorf/Kr.  4:5

Schlecht gespielt und dennoch gewonnen!

Vom Winde verweht war zumindest die 1. Halbzeit. Dort lief bei uns sehr wenig zusammen. Oder lag es an den Bällen, wie einige Spieler in der Pause behaupteten um ein Alibi für ihre schlechte Vorstellung zu bieten.

Gut, gegen den teils heftigen Wind verbot sich das schlagen hoher Bälle fast von selbst. Statt zügig zu kombinieren wurde das Streitobjekt oft angehalten und am besten zurück zum Torhüter gespielt. Ihm haben wir übrigens viel zu verdanken. Er hielt zwei 100% ige und konnte gegen die Treffer der Platzherren nichts machen. Nach kollektiven Tiefschlaf lagen wir nach vier Minuten gleich mal hinten. Bei einigen hatte man wirklich das Gefühl, die Nachtruhe incl. Ausnüchterung war noch nicht beendet.

Das müssen wir noch auswerten, Freunde!!!!

Jedenfalls kamen wir über eine Kombination von Tommy, Marcel und Paul Janicke zum 1:1. Der Torschütze weilte über Ostern in Venedig und hatte sicher anstrengende Tage hinter sich. Er war sich nicht zu schade zum Spiel zu erscheinen und ohne Training trotzdem an den Ketten zu zerren. Leider bekam er wenig Unterstützung von seinen Mitspielern. Jetzt dachten wir Trainer an eine Besserung unseres Teams. Aber, denkste!

Sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff schlängelte sich ein Dippser an mehreren von uns vorbei und konnte von Leander nur per Strafstoß gebremst werden. Unhaltbar schlug das Leder zur 2:1 Führung ein.

Die Halbzeitansprache von Frank Ebert deckte unser Manko schonungslos auf. Schlechte Zweikampfführung, lasche Einstellung, zögerliche  Handlungsweise nach vorn , wie nach hinten. Unsere „Windfreunde“ konnten jetzt beweisen, wie es anders herum geht.

Kaum aus der Kabine machten wir Druck. Ecke-Max Jähning-Kopfball Tilman Brauer an die Latte- Abpraller Marcel Beger Schuss- Tor.

Es stand 2:2. Fünf Minuten später läuft besagter Torschütze gefühlte drei Minuten mit dem Ball durch die Hälfte der Dippser. Keiner kann ihn aufhalten und so macht er das Beste. Aus spitzem Winkel von links bugsiert er den Ball in die Kiste. Erstmalige Führung. Weitere vier Minuten später übernahm Max Jähning vorbildlich die Verantwortung und verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:4.

Der Man of the Match, Marcel, wurde unter starkem Beifall ausgewechselt. Nun hatten wir das Spiel im Griff, dachten wir. Der Gegner, welcher einige Spieler für die Männermannschaft abstellen musste, kam aber noch zum 3:4 Anschluss und wir gerieten noch einmal ins Trudeln.

Mit viel Glück, Können (Johann) und Routine( Max-taktisches Foul mit Gelber Karte) retteten wir uns über die Zeit.

Am Ende zählen die drei Punkte und wenn wir die Lehren aus unseren Fehlern ziehen, haken wir die Partie ab.

In der Tabelle sind wir nun auf dem dritten Platz mit Chance auf zwei.

Unser Saisonziel soll auf alle Fälle Richtung Pokal gehen. Dort haben wir am 1.Mai das Halbfinale gegen Stolpen zu bestreiten. Wir spielen daheim, Anstoß ist 10.30 Uhr. Es dürfen auch ein paar Fans erscheinen!!!

Zuvor geht es am Sonntag gegen unsere Freunde aus Dorfhain, welche Revanche für ihre Heimniederlage gegen uns nehmen wollen.

Also Jungs, es gibt noch viel zu tun bis zum Saisonende und mit etwas sportlicher Lebensweise, optimaler Trainingsbeteiligung und der Umsetzung in den Spielen, müsste für uns noch etwas drin sein.

Horst Heymann, 09.04.2018 


Kreispokal A Jugend Viertelfinale in Graupa

SG Wesenitztal/Graupa/Wehlen -  SpG. Possendorf / Kreischa 4:5

Osterei zum 1.Mai !

Endlich wieder mal Pokalluft schnuppern. Das war der Gedanke, welcher uns alle umströmte wie der zarte Frühlingswind. Eigentlich, und das ist das gefährliche Momentum, um es mal gehobener auszudrücken, konnte uns doch nichts passieren. Anfang März haben wir die Gastgeber mit 8:1 weg gefegt. Das Phrasenschwein kennt die Sprüche vom Pokalspiel mit den eigenen Gesetzen. Also warnte Frank Ebert ausdrücklich, dass es kein Selbstläufer wird. Mit einer starken Reservebank drohte er den Spielern mit Auswechslung, wenn nicht gekämpft wird. Mit einem 4-1-3-2 und Johann im Tor begannen wir in der 5.Minute unser Ziel, Halbfinale, zu verfolgen. Eine schöne Kombi über Max, Oli und Paul Janicke brachte uns in Führung.

Wir bekamen heute nichts geschenkt. Im Gegenteil, die Mannschaft aus den drei Ortschaften schlug zurück. Über rechts in der 16. Minute fiel der Ausgleich. So ging es munter weiter. Kopfball wieder durch Paul J. 1:2. Postwendend, nach Pressschlag von Tilman mit einem Gegner, pfiff der etwas überforderte junge Schiri Strafstoß. Ausgleich 2:2. Unsere Lebensversicherung, Paul Janicke, spielte aber effektiv wie immer.

Fast Alleinunterhalter in der Spitze gelang es ihm mit einem Heber die erneute Führung zu erzielen. Sein Partner, Tom Kotte, er durfte nach guten Trainingsleistungen von Beginn an ran, hielt aber nicht das was er im Training versprach. So kam in der 36. Minute Jona Petereit und schoss mit einem feinen Schlenzer die 4:2 Pausenführung mit dem Halbzeitpfiff.

Eigentlich sollte die Messe gesungen sein. Aber......

Die Freunde von WGW wehrten sich jedoch und ließen sich nicht schocken. Sogar ein 5:2 für uns, wieder durch Paul mit Heber nach einem Konter, bremste ihren Elan nicht. Und es sollte noch einmal ganz knapp werden. Einige unserer Spieler fuhren schon auf Reserve und außer dem Tausch, Vincent für Tilman (verletzt) riskierte Frank Ebert keine Einwechslungen auf Teufel komm raus.

So fielen fast erwartet, noch zwei Treffer für die Gastgeber und mit viel Glück und der Treffsicherheit von Paul, rissen wir nach einer etwas langen Nachspielzeit die Arme hoch- Halbfinale erreicht!

Was gibt es noch zu berichten?

Vor dem Spiel ertönte in der Kabine die Champions-League-Hymne und stimmte uns feierlich ein. Während dem Spiel feuerten ein paar Fachleute hinter dem Zaun, die Heimmannschaft pausenlos mit hochwertigen Fangesängen an, zum Glück zwecklos. Durch die eingetretene Sommerzeit waren ein paar Jungs von uns noch sehr müde. Kapitän, Oli Lautsch, bat sogar um einen Kaffee vor dem Anpfiff. Infolge von Computerproblemen bekam er ihn erst in der Halbzeit von mir. Sein Kumpel, Vince, trank auch einen Schluck und schon wurden neue Kräfte frei gelegt. Als es noch mal knapp wurde kurz vor Schluss, forderte unser 4-facher Torschütze die Reservespieler auf etwas temperamentvoller die Truppe zu unterstützen. Trainer Ebert tat dies während des ganzen Spieles und auch der Schreiberling beteiligte sich lautstark am Geschehen.

Obwohl wir als Sieger vom Platz gingen, hätte es auch anders herum ausgehen können. Das Glück des Tüchtigen war uns hold!

Nun schauen wir auf die Auslosung für das Halbfinale. Mögliche Gegner sind Wilsdruff, Dipps oder Stolpen. Egal wer gegen uns spielt. Wir wollen ins Finale nach Berlin? Ich glaube Hainsberg hat den Zuschlag bekommen. Davor müssen wir jedoch am 1.Mai noch einen Gegner besiegen. Egal wer, von den drei möglichen Mannschaften.

Nun wünsche ich allen Spielern, Angehörigen und der Trainerschaft, Frohe Ostern und dann sehen wir uns gegen Dipps im Punktspiel am 8.April wieder. Es dürfen auch ein paar Schlachtenbummler kommen.

Wir hatten heute nur Papa Petereit und er blieb auch nicht bis zum Schluss.

In diesem Sinne, schönes Ostereier suchen!!!

Horst Heymann, 26.03.2018   


A-Junioren SpG. Possendorf/Kreischa - SG Wesenitztal/Graupa/Wehlen 8:1 (5:1 Kreisliga)

…...achtmal erschallte der Ruf!

Nach einer zweimonatigen Punktspielpause, schienen alle eingesetzten Spieler unserer Heimatvereine, wieder richtig Lust auf Fußball zu haben.

Es galt die Schmach vom Hinspiel zu tilgen. Damals schenkte uns die gemischte Gruppe eine unerwartete 5:0 Niederlage ein. Bei Spielbeginn meinte der Berichterstatter: “Es müssen ja nicht auch gleich fünf Tore werden. Ein Sieg reicht schon“.

In ziemlicher Bestbesetzung und einer gut gefüllten Bank im Nacken begannen wir gleich furios. Der, fast wieder seine alte Form findende, Paul Janicke, gab den ersten Warnschuss  gleich nach dem Anstoß, an die Latte ab. Nach einer zeitigen Führung finden wir oft zu unserer spielerischen Linie und so sehnten wir das Tor in der 9. Minute förmlich herbei. Vielleicht war es ganz gut, dass die Gegner kurze Zeit später mit einem schönen Weitschuss den Ausgleich erzielten. „Den hättest du mit dem Sonnenschirm halten können“, meinte Trainer Frank Ebert, zur Halbzeit zu Torhüter Johann Tippenhauer. “War aber gut getroffen“.

Es war trotz der vielen Tore die unsererseits folgten, immer eine gewisse Gefahr zu merken, weil die Freunde aus dem Hochland spielerisch und kämpferisch dagegen hielten und sich nicht einfach hinten rein stellten. Nun konnten unsere Jungs mal zeigen, ob sie im Training aufgepasst hatten. Variabel wurde aus der Abwehr gespielt und auch geschlagen. Jeder wollte sich an den Kombinationen beteiligen und keiner versteckte sich vor dem Ball. Das musste zwangsläufig Früchte tragen. Sehr schön zu sehen, wie der gewitzte Kapitän, Oli Lautsch, in der Offensive mit Paul Janicke harmonierte. So fielen bis zur Pause noch vier Treffer für uns. Dreimal Paul und einmal Justin Scheuner, waren die Schützen. Nanu, Justin wer? Ja dieser junge Mann aus Kreischa hat nach seinem ersten Tor förmlich gefallen am Spiel gefunden. In der zweiten Halbzeit ließ er noch zwei Tore für einen Hattrick folgen.

In der zweiten Halbzeit konnte es nicht besser für uns beginnen. Besagter Justin traf in der  46. Minute und somit konnten wir die Wechselbank in Bewegung bringen. Alle Jungs von dort gaben sich Mühe und mit den nicht anwesenden Spielern in der Hinterhand wird nun endlich ein richtiger Konkurrenzkampf entfacht. Besonderer Dank gilt Erik Brauer, welcher ohne zu murren, als fünfter Mann und somit nicht zum Einsatz kam, auf der Bank saß.

Bleibt noch nach zu tragen, dass Justin und Paul die Treffer 7 und 8 für uns markierten.

Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei natürlich die beiden fünf- und dreifach Torschützen besondere Aufmerksamkeit erzielten. Dem Betrachter ist aber auch die gute Arbeit der Viererkette nicht entgangen. Beide Außenverteidiger, Fabrice und Lucas, gingen ordentlich in die Zweikämpfe und mit der Führung im Rücken, auch wirkungsvoll in die Offensive. Tilman und Paul Leumer, unsere Leute im Zentrum standen sehr gut. Arbeiteten mit dem Kopf (nicht nur bei den Kopfbällen) und stellten endlich mal die Abseitsfalle wenn nötig. Damit keiner einschläft, sorgt Tommy Jäpelt für die Ansprachen auf seiner Position vor der Abwehr. Langsam zu alter Form findend räumt er ordentlich ab wo es notwendig ist. Nun bleiben noch Kevin Richter und Max Jähnig. Kevin müht sich lauffreudig seine körperlichen Defizite zu minimieren. Das hat er begriffen und es wird immer besser. Max kann wunderbare Pässe auf seine Mitspieler schlagen. Seitenverlagerungen beherrscht er genauso. Vielleicht würde ihm ein Torerfolg gut tun, aber da müsste er mal eine richtige Rakete zünden. Kommt noch, dranbleiben! Gefragt, warum er ausgewechselt wurde, gaben wir einen taktischen Grund an. In Wirklichkeit erschien er etwas müde- oder haben wir uns geirrt?

Es darf natürlich keine Eintagsfliege sein, dieser schöne Sieg. Schon in drei Wochen wird der Gegner die Messer wetzen zum Pokalspiel auf eigenem Platz. Im Hinterkopf lauert der Gedanke an ein Pokalendspiel vor einiger Zeit. Dort wollen wir gern noch einmal Dabeisein und es besser machen als damals.

In unserer Kreisligatabelle können wir aus eigener Kraft höher kommen. Nachholspiele geben uns die Chance an die Spitze zu klettern. Doch halt, zu viel Euphorie. Erstmal fleißig trainieren und dann sehen wir von Spiel zu Spiel weiter.

Eine schöne Praxis konnte man nach Spielschluss beobachten. Trainer Frank Ebert bewertete im Kreis ganz kurz das Spiel und mit Blick auf den Gegner ertönten dann die obligatorischen Schuss- Tor- Rufe der Spieler, in die Mittagsstille der Hänichener Bürgerschaft.

Der gute Geist (Nico Lastro) hatte noch einen Getränkerahmen in die Kabine gestellt und so konnte der sehr, sehr süße Tee (Danke Licks), etwas verdünnt werden.

Horst Heymann, 05.03.2018   


Sparkassenkreisliga A- Junioren Possendorf/Kreischa - Gorknitz  9:2

Am Glühweinstand war die Welt in Ordnung!

Als eine der letzten Mannschaften auf Kreisebene, durfte unsere älteste Nachwuchsmannschaft noch einmal am 2. Advent antreten. Alles andere als ein Sieg stand nicht zur Debatte. Am Ende wurde es standesgemäß und fast zweistellig.

Der Berichterstatter beobachtete im Bereich, des diesmal vorbildlich geöffneten Glühweinstandes, das Geschehen. Einige wenige Spieler trugen schon ihre Nikolausmützen und auch die Zuschauer waren mit einer Kopfbedeckung gut beraten. Kurios war, als sich ein Vater der Heimmannschaft von seinem Sohn die Mütze borgte. Der Sohn wurde später eingewechselt und musste sich erst mal auf Betriebstemperatur bringen.

Eigentlich hätte man zur Halbzeit, bei einem Spielstand von 2:0, nicht mit so einem Kantersieg gerechnet. Unsere beiden Offensivkräfte Paul Janicke und Tommy Jäpelt, schossen uns in Führung und dann ging es nach dem Pausentee so richtig los. Kapitän Olli Lautsch, ansonsten recht unauffällig, läutete die Wende mit einem seiner obligatorischen Vorstöße ein. In regelmäßigen Abständen klingelte es bei den Gorknitzern. So erzielte Jona, erst nach der Pause eingewechselt, 3 Treffer. Paul langte in der 51. noch mal zu und Tilman und Benny trafen ebenfalls. Wir sind jetzt bei 8 Toren angelangt. Als Geschenk bekamen wir noch ein Eigentor gut geschrieben.

Am Glühweinstand konnte gar nicht mehr alles registriert werden. Das Ergebnis änderte sich ja minütlich. Nun hatten sich auch ein Ordner mit Armbinde, ein prominenter Spieler der Männer (Max D.) und diverse Gästefans zum Fachsimpeln über die Temperatur der Heißgetränke und dem „Platzpunkt“ der Wiener, eingefunden. Dadurch geriet das Spiel etwas in den Hintergrund. Es blieb uns aber nicht verborgen, dass der Schiri noch allerhand Karten zückte und das ansonsten faire Match mit zwei Gelb/Roten beendete. Besonders Marcel Beger konnte nicht ganz begreifen, eine Minute vor Schluss die zweite Gelbe und somit Rot zu erhalten.

Sei es wie es sei! Wir überwintern auf Platz sechs der Tabelle. Wir können aber bei zwei noch ausstehenden Spielen auch ein ganzes Stück vorwärts klettern. Mal sehen wohin sich unsere Spieler bewegen wollen. Vielleicht kommt nach der Winterpause die Lust und die Besinnung, über eine gute Trainingsteilnahme, die nötige Fitness im Körper und Geist zu erreichen.

Jetzt lassen wir es langsam ausklingen und bereiten uns auf Weihnachten und den Jahreswechsel vor.

In diesem Sinne wünsche ich allen treuen Lesern, ob es nun Spieler, Angehörige, Schiris oder Trainer sind, ein Frohes Fest!

Horst Heymann, 11.12.2017 


SpG. Possendorf/ Kreischa – SpG. Schmiedeberg/ Hermsdorf   0:4

Gute Stimmung trotz Schlampigkeit ?!

Als Kapitän, Olli Lautsch, wie immer zu spät, in die Kabine einbog, stellte er eine Getränkekiste ab und ein verhaltenes „ Hoch soll er leben“ erschallte im Raum. Glückwunsch zum 18. Geburtstag!!

Wir befanden uns vor zwei Jahren in der komfortablen Situation alle Spiele in der B-Jugend zu gewinnen und Kreismeister zu werden. Nun strebt die SpG. Schmiedeberg diesen Titel an. Wenn du vorne stehst ist das Glück bei dir, lautet eine Phrase in unserem Sport. Heute sah man ganz deutlich, es stimmt!

Nach drei Minuten klingelte es nach einem katastrophalen Querpass von Marcel Beger in die Mitte, zum ersten Mal. Wir riskierten in der Aufstellung das Mitwirken von Paul Leumer, nach gefühlter ½ jähriger Auszeit und dem Einsatz der unerfahrenen Tom Kotte und Kevin Richter. Sie boten sich über das Training an und sollten dafür auch belohnt werden. Unter den Augen von Staffelleiter, Sportfreund Jentsch, der auch als Schiri Beobachter tätig war, zückte der junge Referee vier gelbe Karten. Schmiedeberg kassierte die erste Gelbe in der Saison. Alle Achtung, aber eine Rote wäre auch möglich gewesen, für ein nachschlagen ohne Ball. Sei es, wie es sei, wir fanden über die gesamte Spielzeit nicht zu unserem Spiel. Umständlich, ungenau ohne Körpereinsatz und ohne Spritzigkeit versuchten wir irgendwie eine Niederlage zu vermeiden.

Im Nachhinein kam eine Diskussion über die taktische Aufstellung zu Stande. Egal, ob mit drei, oder vier Mann im Mittelfeld, jeder hat ja einen Gegenspieler zu bekämpfen und oft hatte man den Eindruck, wir eskortieren die Gegner und lassen sie gewähren, statt richtig zu zu langen.

Zurück zum Spiel. Tilman wurde bei einem Zweikampf an der Mittellinie verletzt. Seine Nase blutete und wir verbrauchten gefühlte 20 Stück Papiertaschentücher um die Sturmflut zu dämmen. Nach endlosen Minuten kam er zwar wieder, war aber nicht mehr der Alte. In der Pause bat er ausgewechselt zu werden. Seine Konzentration litt unter der Verletzung. Bis dahin und noch bis zum 3:0 war eine Wende möglich. Leider bekamen wir in der 47. Minute das zweite Tor und Paul Leumer köpfte dann eine Viertelstunde vor Schluss ins eigene Gehäuse. Zur Halbzeit probierten wir einen Dreier-Wechsel und schickten Benny, Tommy und Leander ins Rennen.

Mit einer Fehleranalyse möchte ich die Leser nicht langweilen. Wir haben viel falsch gemacht und es beweist sich wieder, dass man die einfachen Dinge im Training nicht oft genug wiederholen kann. Nun sind wir auf den siebenten Platz abgesackt und spielen am Totensonntag gegen Seifersdorf. Das ist unser Tabellennachbar. Noch!

Um zur Überschrift zurück zu finden, habe ich beobachtet, dass trotz unseres Misserfolges, die Stimmung auf der Reservebank erstaunlich gut war. Tilman hatte wieder zurück gefunden zur Klarheit im Kopf und versuchte die Niederlage auszuwerten. Die anderen nahmen mit Galgenhumor an der Diskussion teil. Was soll´s, am Ende tranken wir die Kiste auf Ollis Wohl und entschwanden in den Volkstrauertag.

Noch ein Tipp an die Spieler. Auch wenn durch verschieden Umstände wenig oder kaum trainiert wird, kann man sich mit einem Waldlauf oderdiversen Kraftübungen fit halten. In diesem Sinne schauen wir doch positiv in die Zukunft.

Horst Heymann, 22.10.2017 


Kreisliga A-Junioren SpG Possendorf/Kreischa -SpG Wilsdruff/Kess./Mohorn   1:2

Revanche für die Schmach von Sebnitz gelang nicht!

Vor knapp anderthalb Jahren verloren wir als Favorit das Pokalfinale und brannten eigentlich auf Satisfaktion, um es mal modern zu umschreiben. Eigentlich waren wir spielerisch die Besseren. Es zählen am Ende nur die Tore. Ab der 11. Minute rannten wir dem 0:1 Rückstand hinterher. Sportfreund Lotze nutzte einen Ballverlust im Mittelfeld, sowie halbherzigen Einsatz im Zweikampf, geschickt zur Führung aus. Statt sofort den Ausgleich zu erzielen, taten wir uns mit der Chancenverwertung äußerst schwer. Eine Unzahl an Ecken brachte am Ende nichts, außer die Gelegenheit zum Kontern für den Gegner. Na, ja es gibt ja noch die zweite Halbzeit dachten wir und das wird schon noch werden. Denkste!

Zwar fehlten mit Paul Janicke, Fabrice Jentsch und Nico Lastro drei Stammspieler, aber die Sorgen haben andere Teams auch. Es gab keine Ausfälle und die beiden Außenverteidiger, Erik und Leander mühten sich ihre Gegner zu bekämpfen. Schade, dass ausgerechnet Leanders Kontrahent, Jerey Mey, ein Laufwunder vor dem Herren, das zweite Tor in der 69. Minute erzielte. Vielleicht kostet das heben des Armes, die wertvollen Zehntel, um den Gegner noch einzuholen. Nun blieben noch 20 Min. Der lange verletzte Justin Scheuner kam in der Pause für Benny Zeidler. Man konnte keine Wunderdinge erwarten, oder doch? Der mehr am Boden operierende, Jona Petereit, tankte sich über halblinks durch. Im letzten Moment spitzelte er den Ball ins lange Eck. 1:2 Jetzt blieben noch 11. Minuten. Sollte wenigstens ein Remis möglich sein?

In der Nachspielzeit, eine kuriose Entscheidung, des selbstbewussten Schiris, Klinkicht-Bormann. Ein Ball kurz vor dem Tor des Gegners, soll von unserem Spieler, ich glaube es war Justin, über die Linie bugsiert werden. Der Torwart will dies verhindern und prallt in unseren Mann hinein. Ein Pfiff. Wir glaubten an einen Strafstoß. Sekunden vor dem Abpfiff entschied sich der Referee  für das Gegenteil. Freistoß Wilsdruff.

Nun gut, oder nicht. Beim Rückspiel müsste keine extra Motivation nötig sein. Dort sollten unsere Leute  von allein brennen.

Es gleicht sich eben im Fußball immer mal etwas aus. In Sebnitz gewinnen wir glücklich und zu Hause verlieren wir unglücklich. Es liegt in unserer Hand wo wir uns in der Tabelle hin bewegen wollen.

In diesem Sinne auf ein „Neues“ in Stolpen, am nächsten Sonntag!!!!!!

Horst Heymann, 05.11.2017 


A-Junioren Kreisliga  SpG Saupsdorf/ Sebnitz - SpG Possendorf/ Kreischa  0:1

Müde Krieger kamen spät zum Erfolg

Um es gleich vorweg zu nehmen, das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Wenn die Hausherren – eigentlich hätte das Match in Saupsdorf stattfinden müssen- aber die drei Punkte nicht wollten, so sagte sich Benny Zeidler, dann eben wir, und netzte in der 84. Minute zum Siegtreffer ein. Voran ging ein flotter Flügelsprint von Jonathan Petereit. Benny machte sich verbal bemerkbar und erfreulicherweise legte Jona auch punktgenau ab. Gut, dass der Torschütze den Ball nicht voll traf. Dadurch trudelte er am langen Pfosten in die Maschen.

Obwohl unserer Mannschaft diese Riesenplätze mit einem Kunstrasen der 1. Generation nicht liegen, zusätzlich noch Bälle mit Überdruck zum Einsatz kamen, wunderten wir uns am Ende, doch noch gewonnen zu haben.

Unsere wöchentlichen Trainingseinheiten sind schon dosiert abgestimmt auf direktes Spiel und schnellem weiterleiten des Balles. All dies zeigten wir hier nicht. Der Gegner schlug oft das Leder weit nach vorn, hatte aber auch gute Ansätze gradlinig über die Seiten zu kombinieren. In der Schnelligkeit waren uns die kleinen wendigen Spieler des Gegners oft überlegen. Es bedurfte wieder einmal einer Glanztat unseres Torhüters, Johann Tippenhauer, in der ersten Halbzeit. Dort vereitelte er mit einer Superparade die Führung der Sebnitzer. Da verzeiht man ihm auch einen kleinen Fehler, als er sich etwas verschätzte, wo denn sein Tor war. Er hatte bei Eckstößen viel Arbeit in der Luft und verletzte sich auch noch leicht am Fuß. Vielleicht machte der Torwart den Unterschied bei beiden Mannschaften aus.

Nun mal zur Müdigkeit auf dem Feld. Ein ehemaliger Stratege, welcher mal höherklassig und auch für Possendorf und Stahl Freital spielte, meinte, als Zuschauer unseres Spieles, dass er schon als A-J Trainer zu Ostzeiten immer Probleme mit den sonntäglichen Anstoßzeiten hatte. Klar wollen die Burschen in Ihrer Sturm- und Drangzeit auch mal zur Disco am Samstag. Andere wiederum hängen am Computer oder ähnlichem wichtigen Gerät, bis in die Nacht. Es ließe sich da noch einiges aufzählen, was einem Spaß machen könnte. Solange der DFB aber unsere Junioren Sonntag früh nach Sebnitz ruft, sollte man eben auch fit und ausgeschlafen sein. Die vielen Spielpausen müssten eigentlich genug Möglichkeiten bieten die Sonnabende, den Spielen am Sonntag, unter zu ordnen.

Früher kamen die Spielermuttis/- Vatis mit ihren Sprösslingen pünktlich in der Frühe angereist, schauten sich das Spiel an, gaben den Trainern gute Ratschläge und so weiter. Jetzt fahren nur noch ein, zwei Eltern mal mit und nutzen gleich die Gelegenheit zum Tanken in der Tschechei. Die Jungs müssen wir zum Teil zu Hause abholen, weil sie ja eine anstrengende Nacht hinter sich hatten.

So waren wir durch die Bank gedanklich und körperlich nicht richtig bei der Sache. Der Spielaufbau unsererseits war nachlässig und teils grauenvoll. Ein anderer Gegner hätte dies an dem Tag ausgenutzt. Wir hatten echt Glück über die Unfähigkeit der Sebnitzer, auch ein Tor zu erzielen.

Da wir als Mannschaftsbildende Maßnahme festgelegt hatten, alle einsatzfähiggen Spieler mit zunehmen, wechselten wir viermal aus. Die restlichen 3 Kameraden müssen natürlich Verständnis für ihren Nichteinsatz aufbringen.

Trainer Ebert hatte bei der Einwechslung des Torschützen wieder die goldene Hand bewiesen. Von der Außenlinie angefeuert, läuft Benny sofort wie ein Uhrwerk und zeigte auch noch vor dem Tor die nötige Ruhe und Übersicht – prima!

Sportfreund Leander Mohr kam in der 88. Minute und hatte ohne einen Ballkontakt ein Spiel mit gewonnen. Egal, die Heimfahrt durch unsere schöne sächsische Heimat konnte mit einem Auswärtssieg angetreten werden. Davor spendierte ein nicht genannter Offizieller einen Rahmen Radler und wartete sehr lange auf einen zünftigen Trinkspruch der Mannschaft. Dort sollte sich Kapitän, Oli Lautsch, bemühen die Truppe, rein textlich, auf Vordermann zu bringen. Zum Glück half Tommy Jäpelt aus. Der weiß wie es geht.

Nun machen wir erst mal wieder eine Pause, um dann am 4.11. gegen Wilsdruff,

Revanche für die Pokal schlappe, beim Endspiel, damals in Sebnitz, zu nehmen.

Horst Heymann, 22.10.2017 


A- Junioren Kreisliga Possendorf / Kreischa – Braunsdorf  6:0  (4:0)

Am Wahlsonntag wählten wir richtig!

In unserer Sparkassenliga geht es schon inflationär zu. In nur 4 Spielen, zwei Teams müssen, warum auch immer, pausieren, fielen 37 Tore. Das ergibt einen Schnitt von rund 9 Toren pro Match. Da waren wir mit unserem Spiel und gefallenen sechs Toren am Ende der Statistik. Jedoch schossen wir alle Tore selbst und schlugen die Landjugend aus Braunsdorf souverän.

Nun zur Wahl, keine Angst wir bleiben sportlich. Trainer Ebert wählte erst einmal und zum ersten Mal an einer „Erklärwand“, die vorsichtigere Variante. Spiele werden im Abwehrverhalten gewonnen und so begannen wir mit zwei stabilen Viererketten, sowie Paul Janicke und Nico Lastro in der Spitze. Es galt, den „Wunderstürmer“ P. Porrmann, auf Seiten des Gegners aus zu schalten. Er hatte bis dato schon 12 Tore erzielt.

Bevor Braunsdorf Angriffe starten wollte, klingelte es in der 4. und 6. Minute schon bei ihnen. Auf Vorlage von „Vinc“ May beim ersten und Erik Brauer, beim zweiten Treffer, vollendete der überragende Paul Janicke zur 2:0 Führung. Bis zur Pause lies er noch mal zwei Treffer folgen. Der Dritte war eine Kopie aus Dorfhain, als Keeper Johann einen super weiten Abschlag zu Paul brachte und das vierte Tor erzielte er im Alleingang. Sichtlich gereizt reagierten unsere Kontrahenten. Den jungen und ordentlich agierenden Schiri aus Glashütte ließ dies kalt.

Wir waren auch nach der klaren Führung vorsichtig, zumal Braunsdorf in der Vorwoche einen 3:0 Rückstand mit vier Toren konterte. Im Prinzip bildeten sie nur eine Gefahr nach Eckstößen. Dort ging es schön zur Sache. Unsere Jungs zeigten Stärke und hielten mit viel Einsatz dagegen.

In der 51. fasste sich Jona Petereit ein Herz und stürmte mit Ball am Fuß in den Strafraum. Ohne nach links und rechts zu schauen, hämmerte er die Pille in das Netz. Zum Schluss, servierte Jona, seinem Freund Paul, mit einem schnell ausgeführten Freistoß, den Ball und Paule lief vor den Augen seiner mitgereisten „Spielerbraut“ noch ein paar Meter und vollendete zum Endstand. Damit hatte er sich am Vortag seines 17. Geburtstages, Herzlichen Glückwunsch von allen, das beste Geschenk gemacht.

Aber, die gesamte Truppe hat sich wieder ein Lob verdient. Johann lag mit seiner Torvorlage und ein paar Fangeinheiten nach Ecken, im Soll. Erik Brauer bekam eine Chance auf der Position rechts hinten. Er löste das sehr gut. Vor allem im Spiel nach vorn und im Zweikampf zeigte er sich verbessert. Die beiden Innendecker, Olli und Tilli, beherrschten die Szenerie. Sie nahmen mit der gesamten Viererkette, besagten Torjäger aus dem Spiel und stießen wechselseitig mit viel Power in die Spitze. Tilman versuchte noch ein paar Rückgaben erfolglos zum gegnerischen Tor zu bringen. Marcel Beger, jetzt auch, der „ Tunnelmann“ genannt, räumte humorlos auf links ab und fütterte die Offensive mit weiten Bällen.

Auch unsere beiden Youngster, Kevin und Karl, liefen unermüdlich an den Seitenlinien hoch und runter- weiter so!

Vince und Jona wissen was zu tun ist und auch sie scheuten keinen Einsatz um den Erfolg unter Dach und Fach zu bringen. Vorn wühlten, wie bereits erwähnt, der 5-fach Schütze Paul, und sein Partner Nico Lastro vorbildlich. Ab der 55. Minute wechselten wir dosiert aus. So kamen nach und nach, Fabrice,Benny, Tommy und Maximilian zum Einsatz.

Leider gehen wir wieder in eine größere Spielpause und dürfen erst wieder am 22.10. gegen Sebnitz antreten.

SEBNITZ, war da nicht was?

Ich denke alle Spieler, welche damals bei der Pokalschmach dabei waren, braucht keine Motivation um die schlechte Leistung seinerzeit zu tilgen. Schön, das auch unser Langzeitverletzter, Paul Leumer, mit vor Ort in Kreischa war. Das trägt zur Mannschaftsfestigung bei. Wenn wir im Herbst angreifen wollen, brauchen wir jeden Mann, egal ob in der Stammelf, der Wechselbank oder vielleicht auch mal auf der Tribüne. In diesem Sinne, schöne Ferien, für unsere Schüler und vergesst nicht zu trainieren.

Horst Heymann, 24.09.2017 


A-Junioren Kreisliga Dorfhainer SV - SpG Possendorf/ Kreischa 2:4 ( 1:2)

Diesmal meckerte nur die Ziege!

Nach unserer blamablen Leistung gegen Wesenitztal, fuhren wir, bei herrlichem Spätsommerwetter, zum Tabellenführer, Dorfhain. Diesmal wieder an Bord, der langzeitverletzte Tommy Jäpelt und Torjäger Paul L. Die Motivation für die Spieler ergibt sich von allein, wenn man gegen den Spitzenreiter auswärts antritt. Nach der Begrüßung durch die, immer freundlichen Offiziellen, um Thomas Oddoy, pfiff das Schiri-Leichtgewicht, Sportfreund Cisar, an.

Wir hatten auf etlichen Positionen umgestellt. In der Abwehr, innen, stand Lucas Bürger, links begann Leander Mohr. Paul und Tommy hatte ich schon erwähnt. In den Jahren zuvor sahen wir eigentlich immer ganz gut aus, auf dem ganz schön großen, gepflegten Rasenplatz. Aber, ob das heute wieder klappt?

Die Jungs aus den Landgemeinden waren körperlich gut beisammen. So entwickelten sich harte, aber fast immer faire Zweikämpfe, mit Handschlag hinterher. In der 28. Min. kam Paul Janicke an einen weiten Ball von Olli Lautsch und versenkte das Leder zur Führung. Zwei Minuten später erkämpft unser kleinster Mann, Kevin Richter, den Ball, legt auf Marcel „Begerman“ und dieser, kurz und trocken eingenetzt, zum 2:0. Das war erst mal eine Hausnummer, dachten wir. Bereits vier Minuten später, erzielen die Platzbesitzer den Anschluss nach einer Ecke.

Halbzeit im Container und erklärungsreiche Ansprache vom Chefcoach. Bälle direkter spielen, Laufwege besser wählen, Anspiele in die Gasse. Das waren die Kernpunkte. Vom kämpferischen Einsatz gab es wenig zu kritisieren. Tilman nähert sich langsam seiner alten Form und Paul, fast ohne Training, ist immer für Tore gut. Dies bewies er in der 55. Min. Unser Spiel ist nicht nach Bundesligastrickmuster aufgebaut. Wir können nicht durchgängig von hinten heraus aufbauen. Das machen, wie wir im Fernsehen beobachten, sogar die Stars oftmals nicht. Da die Heimmannschaft fast nur mit langen Bällen operierte, erkannte der solide Keeper, Johann Tippenhauer, die Situation. Seine Abschläge gehen zum Teil weiter als bei einem Männertorwart. Und so schlug er den Ball enorm weit nach vorn. Er setzte einmal vor dem Strafraum auf. Der Dorfhainer Hüter und  Paul gehen dorthin wo es weh tut. Unser Torjäger ist schneller und köpft die Kugel zum 3:1 für uns ein. Nun müsste es doch gelaufen sein? Denkste!

Nach einem unnötigen „ Getatschel“, erzielt Dorfhain den erneuten Anschlusstreffer. Einige waren jetzt sichtbar kaputt. So nahmen wir Tommy vom Feld, da er noch, logischerweise, Trainingsrückstand hat. Nico Lastro, der Edeltechniker, ging jetzt frisch und frei, in die Spitze. Obwohl er sich immer im leichten Abseits bewegte, konnte er in der 73. Min. mit einem klasse Heber, den Endstand erzielen. Paul hatte für ihn den Ball zurück erobert und viel geleistet. Benny Zeidler zog für ihn die letzten Minuten an den Ketten. Schlusspfiff und Freude nach ordentlicher Leistung hier und heute. Was ist noch erwähnenswert?

Kevin Richter lief auf dem rechten Flügel ununterbrochen und versuchte seine körperlichen Defizite wett zu machen. Er bat Minuten vor Schluss um Auswechslung. Olli Lautsch, besann sich in der 2. Halbzeit, mehr zu machen und schloss, wenn Tilman aufgerückt war, sprintstark die Lücken. Fabrice und Leander bekämpften ihre Gegner mit Eifer, wenn auch nicht immer glücklich. Lucas half in der engeren  Abwehr, nach besten Möglichkeiten. Max Jähnig braucht einen eigenen Personalcoach, welcher ihn immer wieder antreibt. Dabei verfügt er über ein gutes Passspiel. Er muss aber dennoch in die Zweikämpfe! Marcel, spielt überall und das ist wichtig! Hohe Laufbereitschaft krönte er mit einem prima Tor.

Ein Dank auch an die Reservisten, welche ganz wenig oder gar nicht zum Einsatz kamen. Erik, Tom und Nico, als zweiter Torwart, sind die Leute, die diesmal auch zum Erfolg beitrugen. Die Stimmung auf der Bank ist nicht ohne Bedeutung für das Klima einer Mannschaft.

In diesem Sinne können wir hier nicht meckern. Apropos meckern?

Da war doch noch die Überschrift. Die Sportplatzziege in ihrem Gehege am Parkplatz begrüßte und verabschiedete uns mit lautem Gemecker.

Wir hatten in der Trainerschaft keinen Grund, dies mit unseren Jungs zu tun. Gelegentliche Spontanäußerungen eines Verantwortlichen aus unseren Reihen, mussten wir mit einer Pauschalermahnung an die Bank hinnehmen. Aber nach Spielschluss gab es Shakehands mit den Trainern der Dorfhainer und bei einer Bockwurst und Bier (nur für die Heimtrainer), klang der erfolgreiche Vormittag für uns aus. Nun geht es gegen Braunsdorf, dann folgt wieder eine dreiwöchige Pause.

Horst Heymann, 18.09.2017


Sparkassenkreisliga A- Junioren

Wesenitztal/ Graupa/ Wehlen - Possendorf/ Kreischa  5:0

Es sollte eigentlich eine weiße Seite werden.............

Nach langem Hin und Her kam es nun endlich zum ersten Spiel der neu formierten A- Jugend. Ich spreche vom Punktspielauftakt und dies scheinen unsere Spieler nicht ganz verinnerlicht zu haben. Was wie eine Ziehung der Lottozahlen aussieht, waren leider die Minuten in welche unsere Gegentreffer fielen. 2,5,12,18,40 !!!!!!!!!!!

Alle erzielt von einem Fabian Förster, der dann in der 45.Min. ausgewechselt wurde. Zum Glück !

Ich werde heute keine Namen unserer Spieler nennen, weil wir als Mannschaft versagt haben und Sündenböcke können wir nicht gebrauchen. Jedenfalls rückten wir nach desolater Leistung in die Kabine ein. Trainer Ebert sprach verdächtig ruhig und die Aktiven hielten vernünftigerweise die Klappe. Ich appellierte an die Ehre im Leib und erwähnte, dass man so eine Halbzeit nicht toppen kann. Es gab nur ein Ziel und das lautete, keine Gegentore mehr zu zulassen, selbst anzugreifen und mannschaftlich aufzutreten. Zum Glück hatten das fast alle begriffen. Drei Schüsse an das Gebälk, mehr Kampfkraft im Zweikampf und wenigstens ein bemühen die sehr schwache Leistung der ersten Halbzeit wett zu machen, retteten unsere Ehre in Hälfte Zwei.

Das Fazit zum Auftakt kann nur wie folgt lauten.

Zuerst sollten alle Spieler versuchen am Training teilzunehmen. Der Fitnesszustand, gerade der Leute welche wenig trainieren, ist schlecht. Die Übungen die angeboten werden sind abwechslungsreich und werden der Sache in einer A- Jugendmannschaft gerecht. Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit, müsste dann schon jeder selbst in die Waagschale werfen.

Eine Erklärung zur Überschrift. Es gab einmal in der DDR, nach einem Länderspiel, glaube ich, eine Zeitung, welche den Spielbericht in Form einer leeren, weißen Seite darbot. In der ersten Rage wollte ich ebenso verfahren. Nun, nach ein paar Stunden, biete ich diese Zeilen zum Nachdenken an. Hoffentlich lesen dies alle und ziehen die Lehren beim nächsten Spiel in Dorfhain. Die sind übrigens Spitzenreiter. Eine bessere Motivation kann es nicht geben.

Horst Heymann, 10.09.17


Landespokal – 20.08.2017

Possendorf / Kreischa - Hainsberg

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trafen wir im Landespokal auf den Hainsberger SV. Eine gewisse Nervosität war vorhanden, da die neu formierte Mannschaft noch nicht wusste wo sie steht! Das Spiel begann temporeich mit vielen Torraumszenen. Dabei erwies sich unser Torwart Johann Tippenhauer als enormer Rückhalt. Eine Unaufmerksamkeit jedoch brachte die Führung der Gäste durch ihren Dauertorschützen. Doch die Moral der Truppe stimmte, selbst der verletzungsbedingte Ausfall des bis dahin gut agierenden Paul Leumer brachte keinen Bruch ins Spiel! Durch zwei direkt gespielte Angriffe drehten wir das Spiel und gingen durch Paul Janicke und Oliver Lautzsch in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Pausenobst versuchten wir unser Spiel fortzusetzen, was in der Anfangsphase auch gelang. Jedoch eine zweifelhafte Freistoßentscheidung brachte die Gäste zum Ausgleich. Den Freistoß parierte Johann sensationell, jedoch versäumte der Rest zu reagieren, so dass der abgewehrte Ball per Kopfstoß ins Tor befördert wurde. Jetzt machten sich die Erfahrung der Höherklassigkeit des Gegners und der teilweise Trainingsrückstand einiger Spieler bemerkbar. Durch gut gespielte Konter erzielte der Gegner die Führung zum 2:3 und 2:4! Dabei kam ihm die Unerfahrenheit unseres Teams zu Gute.

Trotzdem muss man eine positive Resonanz ziehen, denn für das erste Pflichtspiel war es eine Leistung aller, auf die man positiv in die Zukunft schauen kann.

Wir spielten mit: Johann Tippenhauer - Fabrice Jentzsch, Tilman Brauer, Paul Leumer, Marcel Beger - Lukas Bürger, Oliver Lautsch, Vincent May, Max Jähnig - Benny Zeidler, Paul Janicke

Leander Mohr für Paul Leumer

Kevin Richter für Benny Zeidler

Maximilian Dieter für Paul Janicke

Weitere nicht zum Einsatz gekommene: Erik Brauer, Tom Kotte, Nico Goessel

F.E.