09.09.2018 Spieltag 3 D‑Jugend 2

Hart­manns­dorf SV Empor – Pos­sen­dorf 2.,  Spiel­stand: 13:1 (8:0)

Hal­lo Lie­be Sport­freun­de, lie­be Eltern und lie­be Kinder,

heu­te möch­te ich Ihnen wie­der ein­mal einen Spiel­be­richt unse­rer Mann­schaft, die D2 der SG Empor Pos­sen­dorf, zum Lesen, zur Ver­fü­gung stellen.

Es ging schon recht tur­bu­lent auf dem Weg zum Spiel­ort zu, da wir uns alle nicht im Kla­ren waren, wer eigent­lich die Spie­ler Tri­kots für unse­re Jungs hat. Schluss­end­lich lagen die Sachen noch im hei­mi­schen Ver­ein, gut ver­packt in unse­rer Tasche. Unser Andy ist extra noch ein­mal zurück­ge­fah­ren und hat die Tasche mit den Sachen, qua­si in letz­ter Minu­te noch zum Sport­platz nach Hart­manns­dorf gebracht. Darf uns Trai­nern natür­lich nie­mals pas­sie­ren und da müs­sen wir uns ganz klar an die eige­ne Nase fassen.

Und nun zum Spiel.….…..

Las­sen Sie mich bit­te die­ses Mal mit dem End­ergeb­nis beginnen. 

Nach der regu­lä­ren Spiel­zeit stand es 13:1 für den Geg­ner aus Hart­manns­dorf. Ja, jeder wird sich jetzt sagen, kla­rer Fall, wir haben uns ein­fach abschlach­ten las­sen und uns unse­rem Schick­sal erge­ben. Was natür­lich nicht der Rea­li­tät ent­sprach, aber wie kommt die­ses doch sehr kla­re Ergeb­nis zu Stan­de? Fakt ist eins, unse­re Mann­schaft hat wie­der die 1. Halb­zeit, wie in den ver­gan­ge­nen Spie­len, kom­plett ver­schla­fen. Die Jungs sind ein­fach wo ganz ande­res, aber nicht auf dem Platz und schon gar nicht an ihren Gegen­spie­lern, mit ihren Gedan­ken. Folg­lich muss­te unser guter Tor­wart Tim bereits in der 1. und 2. Minu­te hin­ter sich grei­fen und den Ball aus den Maschen holen. Das geht ja gut los, dach­ten wir gleich wie­der. Es ist aber sehr auf­fäl­lig, dass wir jedes Mal die ers­te Halb­zeit dem Geg­ner völ­lig ohne Gegen­wehr über­las­sen und dadurch kann man in die­ser Spiel­klas­se kei­ne Spie­le gewin­nen. Die­ser Umstand wird uns immer wie­der auf die Füße fal­len, wenn wir ihn nicht abge­stellt bekom­men. Wir hat­ten in der ers­ten Halb­zeit kei­nen Zugriff auf das Spiel und konn­ten dem Geg­ner nicht dar­an hin­dern ein Tor nach dem ande­ren zu schie­ßen. Das muss ich so hart in die­sen Bericht schrei­ben. 6.,8.,13.,25.,27., und 29. Minu­te beka­men wir die rest­li­chen Gegen­to­re und die 1. Halb­zeit war gelau­fen. Was ärger­lich an die­ser Situa­ti­on war, dass der Geg­ner nicht wirk­lich tech­nisch stär­ker war als wir. Vie­le der Kin­der von Hart­manns­dorf waren min­des­tens ein Jahr älter und somit ein Jahr­gang höher, und das merk­te man. Aber dar­auf kom­me ich noch zu spre­chen. Uns ärgert das wir die ers­te Hälf­te wie­der ver­schla­fen haben und den Geg­ner zum Tore schie­ßen ein­ge­la­den haben.

Halb­zeit, mehr ist auch nicht dazu zu schreiben.

Nach dem wir die Kin­der wie­der ein wenig auf­ge­baut hat­ten, ging es in Hälf­te 2. Und auf ein­mal konn­ten wir auch sehen das unse­re Jungs den Sport „Fuß­ball“ spie­len kön­nen und das mit­un­ter sehr gut umge­setzt haben. Es war aber offen­sicht­lich, dass die geg­ne­ri­schen Spie­ler ein Jahr­gang min­des­tens älter waren. Sie drück­ten im Zwei­kampf unse­re Spie­ler ein­fach weg, weil sie viel mehr Kraft hat­ten und kör­per­lich viel mehr ent­ge­gen­brach­ten. Es ist nicht ein­fach mit einer E‑Jugend ‚die alters­be­dingt in die D‑Jugend hoch­muss, gegen eine Mann­schaft zu spie­len, die min­des­tens schon ein Jahr D- Jugend Erfah­rung beses­sen hat. Der Geg­ner war tech­nisch uns sogar unter­le­gen, aber der kör­per­li­che Ein­satz  gehört zum Fuß­ball dazu und da war der Geg­ner uns hoch­über­le­gen, durch das höhe­re Alter der Kin­der und die damit ver­bun­de­ne Ent­wick­lungs­stu­fe. Somit beka­men wir Gegen­tref­fer in der 33.,34.,35.,42.,45., und 59. Minu­te. Ein Licht­blick an die­sem Tag, war ein gut aus­ge­spiel­ter Angriff, in dem unser Len­ny einen Ball aus dem Mit­tel­feld in die Schnitt­stel­le der Abwehr des Geg­ners spiel­te und somit stand Beni­to allei­ne vor dem Tor­wart und ver­wan­del­te das Ding in der 59. Minu­te zum Ehren­tref­fer eis­kalt. Die­sen Tref­fer woll­te Beni­to unbe­dingt, dass konn­te man nicht übersehen.

Fazit:  Wir haben es gegen Mann­schaf­ten nicht leicht, die bereits ein Jahr in der D‑Jugend gespielt haben. Die Kin­der sind ein­fach kör­per­lich wei­ter, als unse­re Jungs. Den­noch dür­fen wir die ers­te Hälf­te dem Geg­ner nie­mals so, ohne Gegen­wehr schen­ken. Die Jungs müs­sen für sich sel­ber ler­nen, dass sie sich mit solch einem Geg­ner nicht kör­per­lich mes­sen kön­nen. Oder bes­ser geschrie­ben, zu die­sem Zeit­punkt noch nicht. Nein sie müs­sen solch einen Geg­ner mit schnel­lem siche­ren Pass Spiel aus­spie­len, wie bei unse­rem Ehren­tref­fer, dann kann der Geg­ner sei­ne kör­per­li­che Über­le­gen­heit nicht nut­zen, da der Ball längst weg ist und auf dem Weg zum nächs­ten Mitt­spie­ler. Unser Spiel wird also fol­gen­den Namen bekom­men müs­sen, siche­res und schnel­les Pass Spiel ohne sich in Zwei­kämp­fen aufzureiben.

Die Jungs haben in der 2. Halb­zeit gekämpft, konn­ten es aber kör­per­lich mit dem Geg­ner nicht auf­neh­men. Unse­re Spie­le­ri­sche Über­le­gen­heit kam nur zu sel­ten zum Tra­gen und das ist scha­de, weil wir heu­te mit unse­ren Mög­lich­kei­ten ganz klar unter Wert geschla­gen wur­den. Der Geg­ner war tech­nisch nicht unser Maß­stab, aber uns kör­per­lich haus­hoch über­le­gen. Wir las­sen uns nicht ver­rückt machen, die Kin­der kön­nen spie­len und tech­nisch sind wir gut dabei. Kör­per­lich müs­sen wir uns ver­bes­sern oder zumin­dest unse­re Tech­nik so geschickt anwen­den, dass der Geg­ner ins Lee­re läuft und der Ball schon längst auf dem Weg ist, zum nächs­ten Spieler.

Moti­va­ti­ons­spruch:  Und die See wird jedem neue Hoff­nung brin­gen, sowie der Schlaf die Träu­me bringt, Daheim (Christoff Columbus)

Spie­ler: 1.Tim K, (T), 2.Florian; 3.Lukas; 4.Lenny; 5.Tim L.; 7.Benito (1); 8.Luca; 9.Tyler; 10.Fynn ©; 11.Paul,

F.A., 09.09.18