13.04.19 Höckendorfer SV – Empor Possendorf 5:4 (3:2)

Nach­dem unse­re Jungs die­se Woche sehr gut trai­niert hat­ten, fuh­ren wir mit viel Opti­mis­mus an den Schenk­berg nach Höcken­dorf. Das Spiel im vor­an­ge­gan­gen Pool hat­ten wir an glei­cher Stel­le mit 6:0 gewon­nen. Das steck­te viel­leicht bewusst oder unbe­wusst in den Köp­fen der Spie­ler und so tra­ten wir dann auch auf. Bereits nach sechs Minu­ten führ­te der Gast­ge­ber mit 2:0. Die Tore fie­len immer nach dem glei­chen Strick­mus­ter, lan­ger Ball auf den schnel­len und kör­per­lich robus­ten Stür­mer, der kei­ne Mühe hat­te den Ball ins Netz zu schie­ben. Hier fan­den wir ein­fach kein Mit­tel, um auch mal ordent­lich dage­gen zu hal­ten. Wir pass­ten unser Spiel dem des Gast­ge­bers an und das liegt uns eigent­lich nicht. Viel zu vie­le leich­te Ball­ver­lus­te in der Vor­wärts­be­we­gung begüns­tig­ten immer wie­der Chan­cen für die Höcken­dor­fer. Auch wir ver­zeich­ne­ten eini­ge gute Chan­cen, da die Abwehr der Gast­ge­ber nicht son­der­lich sat­tel­fest war. Unser “Offen­siv­ver­tei­di­ger” Jero­me konn­te mit schö­nem Schuss in der 11. Minu­te auf 1:2 ver­kür­zen, doch nur eine Minu­te spä­ter stell­te der Geg­ner den alten Abstand wie­der her. Vor der Pau­se brach­te uns wie­der­um Jero­me auf 2:3 her­an und so ging es mit einem knap­pen Rück­stand in die Kabi­ne. Hier wur­den die Feh­ler der ers­ten Halb­zeit noch ein­mal deut­lich ange­spro­chen und mit neu­em Schwung soll­ten die drei Punk­te ein­ge­fah­ren wer­den. Doch nach zwei Abwehr­feh­lern kurz nach dem Sei­ten­wech­sel zog der Gast­ge­ber mit 5:2 davon. Unse­re Jungs waren bemüht das Ergeb­nis zu kor­ri­gie­ren, aber es fehl­ten kla­re Aktio­nen in Pass­spiel und Abschluss. In den letz­ten fünf Spiel­mi­nu­ten zeig­te sich auf ein­mal ein ande­res Bild. Als hät­te man einen Schal­ter umge­legt, wur­de jetzt ordent­lich kom­bi­niert und der Geg­ner kam nicht mehr aus der eige­nen Hälf­te her­aus. Leo ver­kürz­te mit sei­nen zwei Toren noch auf 4:5, doch lei­der fehl­te uns dann die Zeit, um noch etwas mit­zu­neh­men. Als Fazit bleibt, die letz­ten fünf Minu­ten soll­ten unser Anspruch sein, denn dass wir das auch über eine gan­ze Spiel­zeit schaf­fen, haben wir in der letz­ten Pool­run­de bereits bewie­sen.

Empor spiel­te mit: Moritz, Jero­me (2), Felix, Jan­der, Domi­nik, Leo (2), Finn

M.L., 14.04.19

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