25.08.2019 Wichtiger Sieg der 1. Männer

Gegen unbequeme Aufsteiger – SV Lichtenberg

Am Sonn­tag gas­tier­te der SV Lich­ten­berg bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren auf der Sport­an­la­ge am Poi­sen­blick. Die Auf­stei­ger aus dem Kreis Mit­tel­sach­sen haben letz­te Woche schon auf sich auf­merk­sam gemacht, als sie gegen den SV Ban­ne­witz aus einem 0:2 Rück­stand noch einen 3:2 Sieg mach­ten. Die Elf von Neu-Trai­ner Chris­toph Ege­rer war also gewarnt den Geg­ner nicht auf die leich­te Schul­ter zu neh­men.
Doch nach einem anfäng­li­chen Abtas­ten, stell­te man einen Ein­wurf der Gäs­te in deren Hälf­te nicht rich­tig zu und die Auf­stei­ger lie­fen zu dritt auf zwei Pos­sen­dor­fer Ver­tei­di­ger. Den ers­ten Schuss konn­te Oer­tel im Tor noch hal­ten, aber der Abpral­ler lan­de­te vor Miersch, der zur Gäs­te­füh­rung ein­schob. Die Empor reagier­te auf den Rück­stand gelas­sen und konn­te bereits 5 Minu­ten spä­ter den Aus­gleich durch Erik Schmidt erzie­len, der im bru­der­in­ter­nen Tor Duell, damit aus­glei­chen konn­te. So war das Spiel wie­der auf Anfang gedreht. Lich­ten­berg ver­such­te oft mit lan­gen Bäl­len das Mit­tel­feld schnell zu über­spie­len, kam aber sel­ten zu gefähr­li­chen Abschlüs­sen. Pos­sen­dorf hin­ge­gen ver­such­te mit fla­chen Päs­sen schnell in die Spit­ze zu gelan­gen und kam durch R. Schmidt und Nan­nig zu guten Gele­gen­hei­ten, aber bei­de Male traf man nur das Alu­mi­ni­um. So war es wie­der Erik Schmidt, der in der 37. Minu­te die Füh­rung erzie­len konn­te. Ein Schuss von Schrei­ber wur­de auf der Linie abge­blockt, jedoch stand Schmidt gold­rich­tig und erziel­te mit dem Kopf das 2:1. Sogar noch vor der Halb­zeit­pau­se stell­te Juli­us Nan­ning dann noch auf 3:1.

Das Ergeb­nis von letz­ter Woche im Hin­ter­kopf, soll­te aber War­nung genug sein, das Spiel nicht schon als gewon­nen abzu­stem­peln und wei­ter­hin wach­sam zu sein. Des­we­gen ver­such­ten die Haus­her­ren so schnell wie mög­lich das nächs­te Tor nach­zu­schie­ben, um kei­nen Zwei­fel mehr auf­kom­men zu las­sen. Aber wie­der ver­pass­te man es, selbst mit rie­si­gen Tor­chan­cen, die Füh­rung wei­ter aus­zu­bau­en. Und so kam es wie es kom­men muss­te und das Spiel wur­de noch­mal span­nend. Lich­ten­berg hat­te nach der, an die­sem Tag not­wen­di­gen Trink­pau­se, auf mehr Offen­si­ve umge­stellt und mar­kier­te in der 72. Minu­te den Anschluss­tref­fer. Der Lich­ten­ber­ger Stür­mer nahm einen Schupp­ser vom her­aus­lau­fen­den Oer­tel an um einen schmei­chel­haf­ten Frei­stoß aus 20 Metern her­aus­zu­ho­len. Die­sen konn­te der fou­len­de Tor­wart noch gran­di­os hal­ten. Nach der anschlie­ßen­den Ecke kam es zu einem Durch­ein­an­der und der Ball lan­de­te irgend­wie im Tor der Empor. Danach lief Lich­ten­berg noch 20 Minu­ten an und ver­such­te alles um die Par­tie, wie in der Woche zuvor zu dre­hen. Aber die Pos­sen­dor­fer Abwehr, mit Rou­ti­nier Ste­vens für den im Urlaub wei­len­den Mül­ler, konn­te dem stand­hal­ten und brach­te den zwei­ten Sai­son­sieg über die Ziel­li­nie.

Es wird span­nend zu sehen sein, ob die Empor nächs­te Woche gegen den Hart­manns­dor­fer SV den Sai­son­start per­fekt machen kann und vor allem ob René Schmidt sich die inter­ne Tor­jä­ger­kro­ne wie­der­holt. Sein Bru­der Erik hat nach dem Spiel bereits getönt, dass er sich die­se bis zum Sai­son­ende nicht mehr neh­men las­sen will.

T.B., 27.08.19