Pokalgewinn A-Jugend 2017/2018

Kreis­po­kal Fina­le A-Junio­ren   SpG. Pos­sen­dorf- SpG. Dip­pol­dis­wal­de   3:2

Pokal­ge­winn zum Abschied!

Im idyl­lisch gele­ge­nen Hains­ber­ger Johan­nes-May-Sta­di­on, erran­gen die Spie­ler unse­rer bei­den Ver­ei­ne aus Pos­sen­dorf und Krei­scha einen, am Ende ver­dien­ten Pokal­er­folg, gegen star­ke Geg­ner­schaft. Ohne den in der Vor­wo­che ver­letz­ten Stamm­kee­per, Johann Tip­pen­hau­er, gelang, in Best­be­set­zung, ein Titel­ge­winn, mit dem eine Rei­he von Spie­lern und Trai­nern ihren Abschied aus dem Nach­wuchs­be­reich krön­ten.

Auf der Suche nach einem Tor­hü­ter kam Chef­coach, Frank Ebert, die genia­le Idee, Mario Leu­polt, zu reak­ti­vie­ren. Zwei Anru­fe genüg­ten um die Zustim­mung zu errei­chen. Wir dan­ken Mario für sei­ne Bereit­schaft und er ern­te­te zur Beloh­nung schließ­lich einen Titel­ge­winn.

Pokalsieger A-Jugend 2017/2018

Nun zum Spiel. Die Geg­ner, unter der Füh­rung von Han­si- Krei­sche- Sohn, Sven, hat­ten sich eine Tak­tik zu gelegt, wel­che uns zu Beginn mehr­fach in die Bre­douil­le brach­te. Von hin­ten mit Quer­päs­sen agie­rend, kamen immer wie­der lan­ge Bäl­le auf die schnel­len Spit­zen. Unse­re Abwehr kam oft in Bedräng­nis, vor allem bei Angrif­fen über die Flü­gel und bei hohem Anspiel ins Zen­trum. Nach einer hal­ben Stun­de ver­lor Fabri­ce Jentsch, einen Zwei­kampf und in der Fol­ge gerie­ten wir in den Rück­stand. Gut, unse­re Ant­wort eine Minu­te spä­ter mit dem Aus­gleich. Max Jäh­nig flankt von rechts auf Paul Jani­cke und die­ser lässt sich die Chan­ce per Kopf nicht neh­men.

Zur Halb­zeit spricht Frank Ebert den Spie­lern in ruhi­ger, sach­li­cher Form Ver­trau­en zu und appel­liert, kei­ne Leicht­sinns­feh­ler zu zulas­sen.

Zwei­te Halb­zeit- es ist noch alles offen. Der soeben erst ein­ge­wech­sel­te, Jona Pete­reit, tankt sich in der 63. Minu­te über rechts in den Straf­raum und bedient mit einem Lup­fer sei­nen Spe­zi, Paul Jani­cke, mus­ter­gül­tig zum 2:1. Der Geg­ner wehrt sich nach Kräf­ten.

Das Spiel wird här­ter, aber nicht unfair. Die Schi­ris haben die Sache im Griff. Sie zücken fünf Gel­be, dabei gewin­nen wir die Wer­tung auch mit 3:2. Klei­ner Spaß am Ran­de. Unse­re Abwehr steht jetzt kom­pak­ter und über den vor­bild­li­chen Kapi­tän, Oli Lautsch, lau­fen die Angrif­fe im Minu­ten­takt. Vorn wühlt der über­ra­gen­de Tor­schüt­zen­kö­nig der Sai­son, Paul Jani­cke, fast immer gegen zwei, drei Mann.

Wir wech­seln noch zwei­mal. Es kom­men die Krei­scha­er, Vinc May und Karl Göp­fert. Der Letz­te­re dringt in der 76. Minu­te ganz kess über links in den Straf­raum ein. Ver­nascht an der Grund­li­nie meh­re­re Spie­ler und ser­viert wie­der für Paul Jani­cke. Kopf­ball­tor zum 3:1! War das schon der Sieg?

Der Blick zur Uhr gehört jetzt zum stän­di­gen Ritu­al bei den Trai­nern. Eigent­lich kann nichts mehr pas­sie­ren. Noch zwei Minu­ten Nach­spiel­zeit wer­den ange­zeigt. Unser wacke­rer „Ersatz­kee­per“ macht es noch ein­mal span­nend und leis­tet sich eine Grau­pe. Plötz­lich flat­tern wir und die Zeit bis zum Abpfiff dehnt sich gewal­tig. Schluss­pfiff, wir lie­gen uns in den Armen. Es ist voll­bracht. Dies­mal haben wir den Pott geholt und die Nie­der­la­ge vor zwei Jah­ren, in Seb­nitz, wett­ge­macht. Bra­vo – Jung‘s und Glück­wunsch!

Sven Krei­sche gra­tu­liert jedem von uns und der Kreis­fach­aus­schuss hat wie­der ein­mal zu weni­ge Medail­len dabei. Die Ehrung für den Tor­schüt­zen­kö­nig der Sai­son, unser Paul Jani­cke, hät­te auch gleich durch­ge­führt wer­den müs­sen. Egal, die Freu­de kann kaum getrübt wer­den.

Trai­ner Ebert zau­bert für alle Spie­ler und Offi­zi­el­len Stroh­hü­te und Zube­hör für eine Sekt­du­sche her­bei. Anschlie­ßend geht es per Auto­kor­so zur Heim­stät­te nach Häni­chen. Dort wer­den wir wür­dig emp­fan­gen. Zum Queen Titel, „We are the Cham­pi­ons“, lau­fen wir durch ein Spa­lier bei­fall­spen­den­der Volks­sport­ler, die gera­de ihr Tur­nier been­det haben. Bei Brat­wurst, Spa­ghet­ti und Kalt­ge­trän­ken las­sen wir den Pokal­tag aus­klin­gen.

Fast die Hälf­te der Mann­schaft wech­selt zu den Män­nern in Krei­scha und Pos­sen­dorf. Trai­ner Ebert wünscht die­sen Spie­lern viel Erfolg und ver­kün­det den Rück­tritt des Trai­ner­kol­lek­tivs. Dazu meint Kapi­tän, Oli Lautsch: „Auf dem Höhe­punkt soll­te man abtre­ten“. Damit kei­ne Miss­ver­ständ­nis­se auf­tre­ten. Eric Zahl­ten über­nimmt in Krei­scha eine Auf­ga­be im Män­ner­be­reich. F. Ebert, V. Wacho­witz und H. Hey­mann, haben ihren Ent­schluss vor eini­ger Zeit gefasst und woll­ten erst nach dem Fina­le an die Öffent­lich­keit. Damit woll­ten wir Unru­he in der Mann­schaft ver­mei­den. Das ist gelun­gen.

Ins­ge­samt war es eine schö­ne Zeit! Wenn man als Trai­ner alle Alters­klas­sen, von den Bam­bi­nis bis zu den A-Junio­ren durch­läuft und dabei noch reich­lich Titel gewinnt, hat man doch nicht so viel falsch gemacht.

Wir dan­ken bei­den Ver­ei­nen für die Geld­prä­mie und wün­schen unse­ren Spie­lern für die Zukunft alles Gute!

Horst Hey­mann, 24.06.2018    

Fotos: B. Brau­er

Eingetragen in: Spielberichte A